BUCHTIPP

 



STEFAN  HEIDENREICH
Geburtstag - Wie es kommt, dass wir uns selbst feiern

Hanser

224 Seiten
ISBN 978-3-446-25841-9

38,00 Euro
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Empfohlen von Elvira Schneider

 

 

 

Als Kinder können wir ihn kaum erwarten, später wird er vielen peinlich: Einmal im Jahr ist Geburtstag, und wir lassen uns von der Familie und den Freunden feiern, auch wenn es sonst keinen Grund zu feiern gibt. Aber wie ist dieses Ritual entstanden, was hat es zu bedeuten? Es brauchte eine Bürokratie, um den Tag der Geburt jedes Untertanen festzuhalten, dazu Bürger, die das Feiern nicht dem Adel überlassen wollten. Heute überbieten sich Amerikas Superreiche mit ausschweifenden Geburtstagspartys, und wem das nicht so liegt, der kann nachzählen, wie viele Glückwünsche er in den sozialen Medien erhalten hat. Eine schräge und vergnügliche Kulturgeschichte – das definitive Geburtstagsgeschenk eben.

 


Der Autor
Stefan Heidenreich, geboren 1965 in Biberach an der Riss, lebt in Berlin und forscht über Kunst, Medien und Ökonomie. Er hat an verschiedenen Universitäten und Akademien unterrichtet, so an der ETH Zürich, der Kunsthochschule in Kassel, der Düsseldorfer Akademie und zuletzt an der Universität Köln. Sein jüngstes Buch ist Geburtstag. Wie es kommt, dass wir uns selbst feiern (2918), davor erschienen: Geld. Für eine non-monetäre Ökonomie (2017), Mehr Geld (2008), Forderungen (2015), Flipflop. Digitale Datenströme und die Kultur des 21. Jahrhunderts (Hanser 2004) und Was verspricht die Kunst? (1998).

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