BUCHTIPP
 


GUIDO MESSLING / KERSTIN RICHTER (Hrsg.)
Cranach
Die Anfänge in Wien - Die Sammlung Oskar Reinhart "Am Römerholz" Winterthur

 

HIRMER

168 Seiten, 70 Farbabbildungen

ISBN 978-3-7774-3924-2

29,90 Euro
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Empfohlen von Jörg Dossmann


Die Ausstellung «Cranach – Die Anfänge in Wien» in der Sammlung Oskar Reinhart « Am Römerholz» würdigt erstmals gemeinsam mit dem Kunsthistorischen Museum Wien die künstlerischen Anfänge Lucas Cranachs d. Ä.. Der aus Franken stammende Künstler schuf seine frühesten bekannten Werke um 1500 in Wien. Sie unterscheiden sich durch ihr ausgeprägt expressives Stilbild deutlich von der späteren höfisch-eleganten Formensprache, welche als typisch für Cranach gilt. Aus der künstlerischen Frühphase ist nur eine verschwindend geringe Anzahl von Arbeiten bekannt – die Schlüsselwerke befinden sich heute in Winterthur und Wien und stehen, ergänzt um hochkarätige Leihgaben, im Mittelpunkt der Ausstellung. Diese bietet einen einmalig umfassenden Überblick über das frühe Schaffen Cranachs.

 


Der Sammler

Oskar Reinhart (1885–1965) war der Spross einer Winterthurer Handelsdynastie. Sein Vater, Theodor Reinhart (1849–1919), führte das von mütterlicher Seite her stammende Unternehmen der Gebrüder Volkart und leistete erfolgreiche Pionierarbeit im direkten Handelsverkehr zwischen Indien und Europa. In Einklang mit dem traditionell von der Textilindustrie geprägten Winterthurer Wirtschaftsleben verlegte sich das Unternehmen vor allem auf den Import von Baumwolle. Neben der kaufmännischen Tätigkeit galt Theodor Reinharts großes Engagement jedoch der Kunst, eine Leidenschaft, die er an seinen Sohn weitergab. Bereits von Kindesbeinen an hatte Oskar Reinhart engen Kontakt zu jungen Schweizer und deutschen Künstlern, die der Vater um sich scharte und mäzenatisch unterstützte. Oskar Reinhart selbst begann früh zu sammeln und legte bereits Anfang der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts den entscheidenden Grundstock seiner Sammlung an. Allerdings konnte er erst im Alter von 39 Jahren seinen lang gehegten Traum verwirklichen und sich aus dem Familienunternehmen und damit von der kaufmännischen Arbeit zurückziehen, um sich mit allen Kräften dem Ausbau dieser prägenden Anfänge zu widmen.

Foto: Universität Oldenburg-Daniel Schmidt


Die Sammlung

Oskar Reinharts Sammlung «Am Römerholz» setzt sich aus zwei wesentlichen Teilen zusammen, die den beiden architektonischen Einheiten seines Wohnsitzes grundsätzlich entsprechen. Reinhart hatte einzelne Beispiele älterer Malerei erworben und in den Räumen der 1915 erbauten Villa «Am Römerholz» untergebracht, die stilistisch aufeinander abgestimmt waren. Im Galerieanbau von 1925 hingegen setzte der Sammler die ältere Kunst in Dialog mit dem französischen Impressionismus und seinen unmittelbaren Vorläufern, die den Schwerpunkt der Sammlung bilden. Diese Gewichtung erhielt die Sammlung bereits 1923, als Oskar Reinhart der Ankauf einer exeptionellen Auswahl von Werken französischer Malerei des 19. Jahrhunderts gelang.

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